Turnier bei der SSG Rot-Schwarz Kiel
SV Hafen Rostock: Lisa Dräger, Ulrike Albrecht, Frieda Sanftleben, Luisa Heimann (1), Elisa Cleven (4), Sabrina Röhl (4), Jennifer Passehl (1), Maria Quietkowsky, Stefanie Albl, Sophie Weber
Rostock/Kiel (tib). Mit einem guten fünften Rang (C-Juniorinnen) und einem überraschenden dritten Platz (B-Juniorinnen) sind am Sonntagabend die B-Jugend-Fußballerinnen des SV Hafen Rostock vom dreitägigen Sommerturnier der SSG Rot-Schwarz Kiel heimgekehrt. Vor allem am Sonntag zeigte der frischgebackene Vize-Landesmeister eine beeindruckende Leistung. In dem zwölf Teilnehmer starken Feld war sogar der Siegerpokal möglich. Mit vier Erfolgen (1:0 gegen Kieler MTV, 1:0 gegen den Gastgeber Rot-Schwarz Kiel, 2:0 gegen Eintracht Lüneburg und 1:0 gegen SSV Rantzau) starteten die Mädels, die aufgrund von schulischen Verpflichtungen ohne Lisa Zimmermann, Tina-Maria Pfusch und Hannah Lüdtke sowie Kapitän Anne Buhrand (mit den Frauen in Friedersdorf) auskommen mussten, verheißungsvoll in die Veranstaltung. Bereits ein Remis hätte im letzten Vorrundenspiel gegen den FC St. Georg Horn (bei Hamburg) zum Erreichen des Endspiels gereicht. Umso tragischer, dass ein unglückliches Eigentor von Keeperin Lisa Dräger dies verhinderte. Doch die bedrückende Stimmung war schnell verflogen, siegte der Hafen-Nachwuchs im kleinen Finale gegen den TSC Wellingsbüttel dank einer bärenstarken Dräger, drei von vier Strafstößen hielt die U-15-Auswahltorhüterin, nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit im Neunmeterschießen. Den Turniersieg sicherte sich der Bramfelder SV.
Tags zuvor beim C-Juniorinnen-Turnier wurde den Warnowstädterinnen eine besondere Ehre zu teil. Nach drei Siegen und einer Niederlage in ihrer Vorrundengruppe erreichten sie souverän die fünf Teams starke Finalrunde. Hier wartete zum Auftakt der Nachwuchs des Bundesligisten Hamburger SV auf die Rostockerinnen. Am Ende hieß es 0:2, es folgten drei weitere unglückliche 0:1-Niederlagen. Die Veranstaltung gewann der TSC Wellingsbüttel.
Fazit: „Am Sonnabend hatten wir Pech, dafür war der Sonntag umso schöner. Die Mädels haben vor allem mit Team- und Kampfgeist imponiert“, war Trainer Tilo Berner sichtlich zufrieden. Einen starken Eindruck hinterließen am Sonntag die beiden einzigen Torschützen an diesem Tag Sabrina Röhl und Elisa Cleven.